Volkstriathlon in Oelde. Organisiert von den Tristars Oelde – einem der bekanntesten Triathlonvereine der Region. Sprintdistanz: 500 Meter schwimmen, 20 Kilometer Rad, 5 Kilometer laufen.
Und mittendrin: Zoe Kamin. Ihr erster Triathlon überhaupt.
Ich begleite Zoe als Coach bei The Grynd Project schon eine Weile, und dieser Wettkampf war für mich von Anfang an besonders. Nicht weil er groß ist. Sondern weil er ihr erster war.
Wer selbst schon mal beim ersten Triathlon in Oelde oder sonst wo auf der Startlinie stand, weiß: Es geht nicht ums Ergebnis. Es geht ums Ankommen. Um die Erkenntnis, dass man es tatsächlich durchzieht. Und trotzdem – oder vielleicht genau deshalb – hat Zoe direkt eine Topzeit hingelegt.
Wechselzone? Saß. Rad? Souverän. Schwimmen? Sowieso. Von Anfang bis Ende hat sie ihren Plan umgesetzt und ist stark ins Ziel gekommen. Ich bin so stolz auf dich, Zoe.
Ich – Justin Wolf – war natürlich auch am Start. Und jetzt kommt das Gegenteil.
1:08 Stunden – ich war im Ziel. Auf dem Papier gar nicht mal schlecht. Aber der Weg dahin war alles andere als sauber. Schwimmen: zu spät eingereiht, zu viel Gedränge, unnötig Energie verschenkt. Auf dem Rad: nicht in den linken Schuh gekommen – also einfach mit dem Fuß oben drauf weiter und durchgeradelt. Ja, genau so sah das aus. Und auf der Laufstrecke beim Volkstriathlon Oelde dann der finale Klassiker: Magenkrämpfe.
Wechselzone? Top. Der Rest? Noch ausbaufähig.
Aber weißt du was? Genau dafür fährt man Rennen als Coach. Nicht um zu glänzen – sondern um zu verstehen, was meine Athletinnen und Athleten durchmachen. Ich weiß jetzt wieder genau, wie sich ein schwieriger Renntag anfühlt. Und ich weiß, woran ich arbeite.
Danke an die Tristars Oelde für die Organisation – top Veranstaltung.
Attacke. – Justin Wolf / The Grynd Project